Was tun gegen explodierende Mieten?

Ein Satz, den man in den letzten Wochen häufiger hört, ist, dass nach Corona alles anders werden wird. Zweifellos veränderte das Virus einiges, was bis vor wenigen Monaten noch undenkbar erschien.

Ein Land geht ins Homeoffice

Für manch einen war es bereits vor dem Lockdown im Frühjahr normal, im Homeoffice zu arbeiten. Doch viele andere Arbeitgeber lehnten die Bitte ihrer Angestellten ab, von Zuhause aus zu arbeiten. Eine häufige Begründung war, dass es technisch nicht möglich war. Auch Datenschutzgründe wurden gerne genannt. Schließlich wisse man ja nicht, wie gut die Kundendaten auf dem privaten Laptop oder PC eines Mitarbeiters gesichert waren.</p>

Eine einfache Lösung hierfür wäre ein Geschäftslaptop, aber das kostet zunächst Geld – das zusätzliche Geld, das viele Unternehmen offenbar nicht zu zahlen bereit waren. Doch dann änderte der Virus alles: Plötzlich war nicht mehr die Frage, ob die Leute im Büro oder Zuhause arbeiteten, sondern, ob sie während dem Lockdown überhaupt weiterarbeiteten.

Und mitten im Stillstand gab es einen Aufbruch. Die Leute konnten plötzlich von fast überall arbeiten, und viele nutzten diese Möglichkeit auch. So verursacht die Pandemie ungeahnte Folgen für den Wohnungsmarkt. Zum einen ist ein Arbeitszimmer plötzlich wieder wichtig. Außerdem muss man nicht zwingend in Großstädten wohnen, sondern kann sich alternativ auch in Außenbezirken oder auf dem Land niederlassen.